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Mariä Himmelfahrt

Mitten im Hochsommer feiern wir das älteste Marienfest – Mariä Himmelfahrt. Mit dem Fest – auch „Großer Frauentag“ genannt – beginnen die sogenannten „Frauendreißiger“, der Zeitraum zwischen „Mariä Himmelfahrt“ über „Mariä Geburt“ bis zum 15. September, dem „Gedächtnis der Schmerzen Mariens“.

In diese Zeit fallen einige Marien-Gedenktage, die entscheidende Ereignisse im Leben Maria´s markieren. Ereignisse, die auch für Frauen heute Anknüpfungspunkte sein können: Geburt, einen Namen haben, Leid erfahren, offen und mutig sein für Neues im Leben, als Mensch reifen, dem Leben vertrauen.

Wenn wir von der Himmelfahrt Mariens reden, gehören diese Erfahrungen dazu. Es geht um den ganzen Menschen.

Die bibl. Lesungen für den 15. August erzählen von christlichen Hoffnungsbildern, von Hoffnung über den Tod hinaus. Im Evangelium triit Maria als eigenständige und selbstbewusste Frau auf, die sich in vielem nicht an die Rollenerwartungen ihrer Zeit hält und die in ihrem Lobgebet von der Umkehr der Machtverhältnisse spricht.

Maria Himmelfahrt – da steckt viel drin!

aufgenommen in den Himmel
wo
frage ich Dich
bist Du
welcher Himmel
ist gemeint
wo
kann ich Dich finden
Jesus
sprach vom Himmel
als Gottes Reich
das jetzt bereits angebrochen ist
hier auf Erden
Vielleicht
Maria
habe ich nicht ganz
begriffen
was gemeint war
als Dein Sohn
vom Reich Gottes
sprach
statt
aufgenommen in den Himmel
sollte ich lieber sagen

hineingenommen in das Reich Gottes

nicht erhöht
nicht entrückt
nicht weg vom Fenster
nicht
über mir
sondern
neben mir
Hand in Hand
Seite an Seite
voll Vertrauen
mutig
gradlinig
neue Wege gehen
mit Dir
Maria

Auszug aus Marianne Willemsen „Himmelfahrt“; Pfarrbriefservice.de

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